Über 30 Jahre Erfahrung in der beruflichen Bildung

Den Ursprung der OTA bildete die im Oktober 1983 in Berlin-Kreuzberg gegründete Gesellschaft für berufliche Bildung OTA GmbH. Bereits im Jahre 1984 wurde hier die erste Maßnahme für Schwerbehinderte eingerichtet. Dieser Einrichtung folgten im Laufe der Jahre weitere gleichnamige OTA Gesellschaften  an den Standorten Berlin-Weißensee, Berlin-Schöneweide, Berlin-Neukölln sowie zwei Wohnheime in Berlin-Marzahn und Berlin-Mitte. Parallel zu den Bildungsgesellschaften wurden mehrere Produktionsunternehmen gegründet, die den Absolventen der OTA-Bildungseinrichtungen bessere Integrationschancen in den Arbeitsmarkt boten.

In den Jahren 1997 bis 1999 konsolidierte sich die OTA und konzentrierte sich auf den Hauptsitz in Berlin-Lichtenberg. Hier richtet sich das Spektrum an beruflichen Rehabilitationsmaßnahmen speziell an Jugendliche und junge Erwachsene, die auf dem freien Markt keine Ausbildungschance erhalten, weil sie entweder aufgrund körperlicher Einschränkungen oder Lernbehinderungen oder Sinnesschädigung (insbesondere Hörbehinderung) oder auch aufgrund sozialer Benachteiligung besondere Hilfen benötigen. So wurden seit der Gründung mehr als 30.000 Personen aus- und fortgebildet.

OTA ist Gründungsmitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnortnaher Beruflicher Rehabilitationseinrichtungen (BAG WBR) im Sinne von § 19 Absatz 6, SGB.

Im Jahr 2002 gründete Erman Tanyildiz in Trägerschaft der OTA eine private Hochschule, die im Mai gleichen Jahres von der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur staatlich anerkannt wurde. Als Gründungsrektor der OTA Hochschule konnte der ehemalige Rektor einer renommierten Berliner Fachhochschule gewonnen werden. Zuerst wurde ein Hochschulrat gegründet, dessen Leitung zum Stolz und zur Freude des Gründers der ehemalige Vorstand von Daimler Benz Edzard Reuter übernahm. Noch weitere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens konnten für eine Mitarbeit im Hochschulrat gewonnen werden, wie zum Beispiel Ulf Fink, Dr. Hans-Jürgen Ahlbrecht, Prof. Dr. Gökhan Bahsi, Klaus Bresser, Dr. Bernhard Jenschke sowie Prof. Dr. Dieter Kronzucker.

 

„Bildung ist die beste Hilfe für einen Menschen, da niemand sie ihm wegnehmen kann.“

 

Nach erfolgreicher Akkreditierung der Studiengänge war die Aufgabe von Erman Tanyildiz als Gründungspräsident der Hochschule beendet. Als neue Präsidentin der OTA Hochschule konnte Prof. Dr. Rita Süssmuth, die ehemalige Präsidentin des Deutschen Bundestages, gewonnen werden, was eine exzellente Bereicherung für die Hochschule war.

 

Als die zuständige Berliner Senatsverwaltung die institutionelle Akkreditierung der OTA Hochschule gegenüber dem Wissenschaftsrat befürwortete und gleichzeitig die staatliche Anerkennung um ein weiteres Jahr verlängerte, war dieses Projekt für Erman Tanyildiz abgeschlossen. Für bessere Entwicklungsmöglichkeiten wurden die Anteile zum 1. Oktober 2007 an die SRH Holding Heidelberg veräußert. Seitdem wird die Hochschule unter dem Namen SRH Hochschule Berlin weitergeführt.

 

Heute ist die Familie Tanyildiz wieder vereint am Standort Berlin-Lichtenberg aktiv und bemüht sich sozial benachteiligte und behinderte Jugendliche auf dem Weg in eine bessere Zukunft zu unterstützen.