Leitbild des Ausbildungszentrum OTA

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bekennen sich zu dem Übereinkommen der Vereinten Nationen vom 24.02.2009 über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Die uns anvertrauten behinderten und benachteiligten Menschen sollen nicht nur beruflich gefördert werden, sondern es geht in erster Linie um Teilhabe am Arbeitsleben, Selbstbestimmung und uneingeschränkte Gleichstellung. Es ist unser Ziel, dass unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Leben selbstbestimmt und nach ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen führen können.

 

Gemeinsam Chancen nutzen

 

So normal wie möglich – so speziell wie nötig! Diesem Grundsatz verpflichten sich die Mitarbeiter des Ausbildungszentrum OTA. Das Team, bestehend aus Ausbildern, Sozialpädagogen, Stütz- und Förderlehrern, unterstützt durch den psychologischen und medizinischen Dienst, erstellt jedem Teilnehmer seinen individuellen Fahrplan in das Berufsleben.

 

Das Handeln der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ausbildungszentrum OTA ist darauf ausgerichtet, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Behinderungen, die nach Erfüllung der allgemeinen Schulpflicht  aufgrund der Art und der Schwere ihrer Behinderung (körper-, lern-, sinnes-, psychisch- oder mehrfach-behindert) und/oder aufgrund ihrer sozialen Benachteiligung besondere Hilfen benötigen, eine Chance für eine gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsleben und in der Gesellschaft zu ermöglichen.

 

Darüber hinaus setzen wir uns für die Barrierefreiheit, besonders für Gehörlose und Hörgeschädigte im umfassenden Sinn ein. Im Ausbildungszentrum OTA herrscht Gebärdenkompetenz.

 

Es wird auf religiöse, parteipolitische und weltanschauliche Unabhängigkeit und Neutralität von wirtschaftlichen oder sonstigen Interessen Dritter geachtet, damit sowohl die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre eigene Meinung frei entfalten können.

 

Das Ausbildungszentrum OTA ist nach innen und außen folgenden Prinzipien verpflichtet:

 

  • Eintreten für Völkerverständigung
  • Offenheit für interkulturellen und internationalen Austausch
  • Toleranz gegenüber Andersdenkenden
  • Nichtdiskriminierung nach Geschlecht oder sozialer, ethnischer und nationaler Herkunft.
  • Integrationserfolg durch Kompetenzförderung

 

Unsere Erfahrung zeigt, dass eine zielgerichtete individuelle Förderung fachlicher und sozialer Kompetenzen ein erfolgreicher Weg zur sozialen und oder beruflichen Integration sein kann. Viele junge Menschen mit Behinderungen oder sozial benachteiligte Jugendliche verfügen über Kompetenzen, die bei zielgerichteter Förderung durchaus auch unveränderliche Defizite kompensieren können.